Apple Vision Pro: Teures AR/VR-Headset oder Game Changer?

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9. Februar 2024 • Jürgen Koller

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Ein erster Blick

Bildquelle: https://unsplash.com/license

Das neueste technologische Wunderwerk aus dem Hause Apple, das Apple Vision Pro, verspricht eine bahnbrechende Erfahrung in der Welt der erweiterten und virtuellen Realität. Doch ist dieses High-Tech-Headset wirklich das Geld wert oder handelt es sich lediglich um eine teure Spielerei?

Ein erster Blick auf das Apple Vision Pro offenbart ein beeindruckendes Gerät, das jedoch einen hohen Konfigurationsaufwand erfordert. Der Nutzen dieses Aufwands bleibt zunächst fragwürdig, insbesondere da es schwierig ist, Teile des Headsets vor dem Kauf auszuprobieren. Die Tatsache, dass Brillenträger das Gerät nicht nutzen können, ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, der berücksichtigt werden muss.

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Überragende Technik

Ein Highlight des Apple Vision Pro ist zweifellos die Bildqualität. Selbst bei genauer Betrachtung sind keine Pixel erkennbar, was ein immersives Erlebnis gewährleistet. Die Steuerung erfolgt intuitiv über Gesten wie Daumen hoch oder Zeigefinger, obwohl das Fehlen eines dedizierten Controllers bemerkt werden sollte. Der Sound des Headsets ist erstklassig, allerdings geht dies mit einem hohen Gewicht einher, das möglicherweise nicht jedermanns Sache ist.

Software

Was das Softwareangebot betrifft, so ist dieses zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch überschaubar und beschränkt sich hauptsächlich auf Demos und in 2D dargestellte Apps. Dies könnte sich jedoch mit der Zeit ändern, wenn mehr Entwickler ihre Anwendungen für das Apple Vision Pro optimieren.

Diebstahlschutz

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Fehlen eines integrierten Diebstahlschutz-Trackingsystems. Nutzer müssen daher darauf achten, das Gerät nicht zu verlieren oder einen AirTag daran anzubringen, um es im Falle eines Verlusts leichter wiederzufinden.

Reparierbarkeit

In Bezug auf die Reparierbarkeit wurde das Apple Vision Pro auseinandergenommen, und es wurde festgestellt, dass das Display aus mehreren Schichten besteht, was Reparaturen erschwert. Dennoch sind die üblichen Verschleißmaterialien wie Akkus und Lautsprecher sehr gut erreichbar.

Aktuelle Akzeptanz

Tim Cook spricht von einer bahnbrechenden neuen Produktkategorie, jedoch scheint er dabei zu übersehen, dass er selbst aussieht, als hätte ihn jemand einfach auf der Schneepiste stehenlassen.

Die Google Glass wird nicht länger verkauft, und es scheint unwahrscheinlich, dass Microsoft einen Nachfolger für die AR-Brille HoloLens herausbringen wird.

Es bleibt abzuwarten, ob Apple in der Lage sein wird, ein solches Produkt erfolgreich auf dem Markt zu etablieren und besser zu machen.

Fazit

Alles in allem bietet das Apple Vision Pro eine beeindruckende Technologie, die jedoch mit einigen Einschränkungen und einem hohen Preis verbunden ist. Ob es sich letztendlich als Game Changer in der Welt der erweiterten Realität erweisen wird, bleibt abzuwarten, doch eines ist sicher: Es ist ein Schritt in Richtung der Zukunft der digitalen Immersion.

Bildquelle: https://unsplash.com/license

Quellen

Update 15. Februar 2024

Updates 29. Februar 2024

Datenschutz und Verarbeitung persönlicher Informationen

Mit der zunehmenden Anzahl an Sensoren und Kameras stellt sich vermehrt die Frage nach dem Schutz der Privatsphäre.

Es ist beruhigend zu wissen, dass Daten vorzugsweise lokal verarbeitet und nicht in die Cloud hochgeladen werden. Zudem wird die explizite Zustimmung der Nutzer eingeholt, bevor Daten verwendet werden.

Außerdem erfolgt eine automatische Löschung persönlicher Daten, sobald diese nicht mehr benötigt werden.

Update 8. April 2024

Die Apple Vision Pro (AVP) bietet durch Augmented Reality neue Möglichkeiten für das Schreiben von Texten, erfordert jedoch Anpassungen der gewohnten Arbeitsabläufe.

Die Integration von Standard- und Drittanbieter-Apps, insbesondere für Textverarbeitung und Markdown, ist gelungen, auch wenn einige gewohnte Tools fehlen und durch Alternativen ersetzt werden müssen.

Die Eingabe über eine virtuelle Tastatur ist ungewohnt, doch physische Tastaturen und Trackpads bieten eine gute Alternative. Die Möglichkeit, die Arbeitsumgebung virtuell anzupassen und an verschiedenen Orten zu arbeiten, erhöht den Komfort und die Konzentration. Dennoch bleibt die Frage nach der Effizienz im Vergleich zum traditionellen Schreiben auf einem MacBook Pro.

Die Erfahrung mit der AVP ist überwiegend positiv, mit Raum für Verbesserungen in Design, Kameraqualität und Akkulaufzeit. Die AVP eröffnet für technikaffine Autorinnen und Autoren interessante neue Perspektiven und könnte in Kombination mit traditionellen Arbeitsmethoden den optimalen Arbeitsablauf bieten.

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